Vertreterwahl 2017


Vertreter Julia Hagemeister und Peter von der Heide

„Unsere Belange werden immer ernst genommen.“

Im nächsten Jahr ist es wieder soweit. Dann wer­den turnusgemäß (alle fünf Jahre) die Vertreter der Baugenossenschaft Finkenwärder Hoffnung eG gewählt. Sie sind demokratisches Fundament und wichtigstes Binde­glied in der Genossenschaft. Und sie können eine Menge mit anschieben. Auch Neueinsteiger sind hochwillkommen.

„Als Vertreter kann man schon seine Ideen und An­regungen einbringen“, sagt Peter von der Heide (49). Bereits zweimal wurde der bei der Deutschen Bahn im Bereich Planung tätige Familienvater wiedergewählt. Das bestätigt auch Julia Hagemeister (39), die seit vier Jahren als Vertreterin dabei ist: „Ich finde, diese Mitwirkung macht die Genossenschaft aus und das könnte eigentlich noch mehr ‚gelebt‘ werden.“

Beide bringen Anliegen, die die gesamte Wohnan­lage betreffen, zur Sprache. Etwa, wenn es um das Zurückschneiden von Hecken, die Aufstellung von Mülleimern oder Fahrradständern geht. „Oft ist bei diesen Anliegen natürlich der Verwalter zuständig“, sagt Peter von der Heide. „Unsere Belange werden bei der Baugenossenschaft Finkenwärder Hoffnung immer ernst genommen.“ Einmal im Jahr werde man zur Vertreterver­sammlung eingeladen. „In der rund zwei Stunden dauernden Sitzung geht es neben ­anderen Punkten um den Geschäftsbericht“, sagt Julia Hagemeister, die beruflich als Softwareentwicklerin tätig ist.

Experte müsse man da nicht sein, denn es gebe ja die Vergleichszahlen, anhand derer man neue Entwicklungen absehen könne. Julia Hagemeister: „Das wird bei der Baugenossenschaft Finkenwärder Hoffnung alles sehr transparent gehalten, sodass jeder sofort einen Eindruck bekommt und auch mal gezielt nachfragen kann.“



Auch zu Ausfahrten werden die Vertreter einge­laden. Etwa, wenn es um Projekte wie Neubau- oder Sanierungsvorhaben gehe. „Das betrifft alle Stadtteile, in denen die Baugenossenschaft Finkenwärder-Hoffnung aktiv ist. Also neben Finkenwerder, ­Harburg/Eißendorf, Neuwiedenthal, Wilhelmsburg/Kirchdorf-Süd, Neugraben/Fischbek auch Seevetal/Meckelfeld.“

Neben den aktuellen Zahlen werde man auch über die längerfristigen Planungen genau auf dem Laufenden gehalten. Julia Hagemeister: „Man bekommt schon einen ziemlich guten Einblick inklusive aller Hintergrundinformationen.“

Angst vor zu großer Belastung müsse niemand ­haben, meinen die Beiden. Der Zeitaufwand sei doch sehr überschaubar.

Auch über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats, entscheiden die Vertreter. „Das ist natürlich eine gewisse Verantwortung“, meint Peter von der Heide. „Aber die gehört bei einer demokratischen Teilhabe, wie bei den Genossenschaften, eben dazu.“

Mit ihrer eigenen Wohnsituation sind beide Ver­treter sehr zufrieden. Julia Hagemeister, die gern reitet, fühlt sich in Neugraben besonders wohl. „Da bin ich mitten in der Natur und doch auch schnell an meinem Arbeitsplatz an der Alster.“ Dort joggt sie übrigens gern mal in der Mittagspause rund um die Alster. Peter von der Heide genießt besonders, dass er und seine Familie von seiner Wohnung in Finkenwerder aus täglich die großen Pötte beobachten kann, die elbauf- und abwärts fahren. Als Hobby betreibt er das Radfahren, Fotografieren und Verreisen im Wohnmobil. „Besonders gern Richtung Norden“, sagt er.
Beide würden sich freuen, wenn sich auch viele Jüngere zur Vertreterwahl im Jahr 2017 aufstellen würden.

Julia Hagemeister: „Es ist wichtig, sich als Vertreter an der Entwicklung unserer Genossenschaft zu beteiligen, weil die von der aktiven Teilnahme lebt und in Gang gehalten wird.“

Peter von der Heide: „Außerdem bringt es Spaß und man kann etwas bewegen.“

Vertreterwahl 2017 – Jedes Mitglied kann die Geschicke unserer Baugenossenschaft mitbestimmen

Welche Aufgaben und Rechte haben Vertreter?

Vertreter agieren aktiv als „Bindeglied“ zwischen den Mitgliedern und den Mitarbeitern sowie des Vorstandes und Aufsichtsrates. Sie stärken die Gemeinschaft der Baugenossenschaft und übernehmen auch Verantwortung in der Vertreterversammlung, die das höchste Organ der Genossenschaft ist und in der Regel einmal jährlich einberufen wird. Im Rahmen der Vertreterversammlung wird u.a. über die Satzung, den Jahresabschluss, die Verwendung des Bilanzgewinns, Wahlen zum ­Aufsichtsrat und Entlastung von Aufsichtsrat sowie Vorstand entschieden. Das Vertreteramt erfordert somit einerseits Interesse an den Mitgliederbe­langen und andererseits Verständnis für unternehmerisches Handeln und wirtschaftliche Zusammenhänge.

Wie lange dauert eine Amtszeit?
Vertreter und Ersatzvertreter werden von allen Mitgliedern jeweils auf die Amtsdauer von fünf Jahren gewählt. Seit der letzten Wahl der Vertreter im Jahr 2012 setzt sich die Vertreterversammlung aus 72 gewählten Vertretern zusammen.
Haben Sie Interesse an einer Kandidatur oder möchten Sie ein Mitglied zur Wahl vorschlagen?
Dann kontaktieren Sie uns gerne.

Ihre Ansprechpartnerin
Susanne Krabiell    ✆ 311 86-801
krabiell@fwheg.de

Ihre Stimme zählt!
Wir rufen Sie jetzt schon auf als Wähler oder Wählender an der Vertreterwahl teilzunehmen. Da Sie als Mitglied mit entscheiden, wie es unter dem Dach der Baugenossenschaft aussieht, zählen wir auf Sie und Ihre Stimme!
Über Einzelheiten zur Vertreterwahl werden alle Mitglieder rechtzeitig informiert.

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