Wohnquartier Doggerbankweg in Finkenwerder


Um den Mangel auch an bezahlbaren Wohnraum in der Stadt Hamburg abzuarbeiten, hat sich die Freie und Hansestadt Hamburg im Jahr 2017 dazu entschlossen, für das Grundstücksareal am Doggerbankweg in angrenzender Nachbarschaft zu unseren Liegenschaften Finksweg/Kap-Horn-Weg in Finkenwerder einen städtebaulichen Wettbewerb mit hochbaulicher Qualifizierung durchzuführen, um u. a. ein neues Planungsrecht für Wohnungsneubau in diesem Wohnquartier zu schaffen.

Gemeinsam wurde durch das Bezirksamt Hamburg-Mitte, verschiedenen betreffenden Grundstückseigentümern, einem Hamburger Projektentwickler und unserer Genossenschaft der städtebauliche Wettbewerb mit dem Ziel der städtebaulichen Neuordnung ausgelobt und entschieden.

In unmittelbarer direkter Wasserlage soll am Doggerbangweg/Steendiekkanal in Finkenwerder u. a. auch attraktiver Wohnungsneubau nach einem neuen Planungsrecht entstehen. Wir weisen darauf hin, dass dieses Gelände nicht von unserer Genossenschaft bebaut wird, da sich dieses nicht in unserem genossenschaftlichen Eigentum befindet. Für unsere Grundstücksflächen im Finksweg/Kap-Horn-Weg beabsichtigen wir unter heutigen Gesichtspunkten derzeit keinen Wohnungsneubau. Hier steht vielmehr für unsere Genossenschaft im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs das Interesse im Vordergrund, auf unseren genossenschaftlichen Grundstücken Vorsorge für eine bauliche Entwicklung mit einem sehr langfristigen Planungshorizont auf Basis eines neuen Planungsrechts zu treffen.

Als Genossenschaft handeln wir sensibel und generationsübergreifend zum Wohle unserer Mitglieder. Unsere baulichen Planungen legen wir langfristig aus, um auf zukünftige Nachfragesituationen flexibel in Wohnquartieren reagieren zu können und um das attraktive Wohnen u. a. auch in Finkenwerder weiter zu stärken. Durch die Teilnahme an dem städtebaulichen Wettbewerb konnten wir nachbarschaftliche Interessen abwägen und auf eine zukünftige Bebauungsmöglichkeit auch im Hinblick auf unsere betreffenden genossenschaftlichen Grundstücke Einfluss nehmen. Ein Rückbau unserer Wohngebäude im Finksweg/Kap-Horn-Weg wird unter heutigen Gesichtspunkten nicht vorgenommen; nur das Planungsrecht auf unseren genossenschaftlichen Grundstücken wird durch den städtebaulichen Wettbewerb neu festgestellt bzw. neu geordnet.

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